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Wissenswertes über Tätowierungen

Woran erkenne ich einen guten Tätowierer?

volker_bei_der_arbeitGelungene Zeichnungen in Vorlagenbüchern oder der Hinweis auf eine langjährige Berufserfahrung sagen leider selten genug aus über die Qualität eines Tätowierers. Die erkennt man am besten an seiner Arbeit. Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, die Werke eures Tätowierers „am lebenden Objekt“ zu betrachten, haltet euch an seine Fotoalben. Anhand guter Fotos lassen sich die Genauigkeit der Linienführung, die Brillianz der Farben und Schattierungen verlässlich beurteilen. Nehmt euch viel Zeit für die Betrachtung der Fotos, sie vermitteln ein gutes Bild des fachlichen Könnens. Und das ist neben einer hygienisch einwandfreien Arbeitsweise entscheidend für die spätere Wirkung eures Körperkunstwerkes.

Worauf muss ich achten?

„Gute Tattoos sind nicht billig und billige Tattoos sind nicht gut!“ (Sailor Jerry, amerikanischer Tätowierer). Da ist was Wahres dran. Zwar gibt es viele erstklassige Tätowierer, deren Arbeit bezahlbar ist, und teure Pfuschereien selbsternannter „Künstler“, aber im Wesentlichen gilt beim Tätowieren wie überall sonst: Qualität hat ihren Preis.
Ein Berufstätowierer muss zwangsläufig mehr verlangen als ein Hinterhofdilettant. Wer im Studio arbeitet, hat Hygienebestimmungen zu beachten, braucht geeignetes, keimfreies Arbeitswerkzeug; ein Sterilisator, um Griffstücke und Piercingzangen zu sterilisieren, Einweg-Handschuhe, Desinfektionsmittel etc. All das verursacht Kosten. Aber lasst euch von einem auf den ersten Blick hohen Preis nicht abschrecken. Geiz ist spätestens dann nicht mehr geil, wenn ihr durch eine unsaubere Arbeit gesundheitliche Schäden davongetragen habt, Infektionen und Allergien beispielsweise. Bedenkt: Das Tattoo wird euch ein Leben lang begleiten. Hautnah. Ihr könnt es nicht abstreifen wie eine versiffte Jeans.

Wird man eine schlechte Tätowierung wieder los?

Der Hamburger Meistertätowierer Christian Warlich (1890 – 1964) hatte tatsächliche eine Geheimtinktur mit der man ungewollte Tätowierungen ablösen konnte. Leider ist die Rezeptur dieser Lösung keinem mehr bekannt ...
Wer heute ein misslungenes oder im Laufe der Jahre „unpassend“ gewordenes Körperbild am Leibe trägt, muss in aller Regel sein Leben lang damit herumlaufen, falls er nicht Riesensummen in eine halbwegs erfolgversprechende Laserbehandlung investiert. Bestenfalls findet er einen Profi, der die Bildchen eines Möchtegern-Tätowieres überarbeiten und aufwerten kann. Jeder gute Berufstätowierer wird sich auch solchen Korrekturarbeiten mit all seinem fachlichen Wissen und Können widmen. Trotzdem ist es besser, vorher zu überlegen, an wen man sich wendet. Werft nicht den Pfuschern euer Geld in den Rachen. Ihr unterstützt damit die Falschen.

Motive

Ob Tribal, Rose oder Asiatischer Drache: Tätowierer Volker bringt alle Stile fachmännisch unter die Haut. Der endgültigen Entscheidung für ein Tattoo geht eine gründliche Beratung immer voraus. In entspannter Atmosphäre werden die Motive entwickelt oder aus den zahlreichen Vorlagenbüchern ausgewählt.

Biotattoo

bio„Biotattoos“ - der letzte Heuler! Seit neustem werben u.a. Nagelstudios und Friseure für dieses Verfahren, bei dem angeblich maximal 0,04 Millimeter in die Haut gestochen wird. Die Farbe werde deshalb nach 2-5 Jahren abgebaut bzw. abgestoßen. Kein Hautarzt oder entsprechender Experte wird diesen Unfug bestätigen. Durch die normale Regeneration der Haut müsste das Bild bereits nach 28 Tagen verschwunden sein.
Die Qualität eines „Biotattoos“ lässt in der Regel von Anfang an zu wünschen übrig. Die Farben sind blass, unscharf und stumpf, sie sehen „alt“aus. Die Linien sind meist verlaufen und lückenhaft. Wie ein schlecht gestochenes Tattoo nach vielen Jahren.
Und nebenbei, was für Wunderdinge man euch auch immer glauben machen will: Kunst kommt von Können und Können von solider Ausbildung und Praxis. In einem Schnellkursus ist noch keiner zum Meister geworden. Das Erlernen dieser Kunst erfordert viele Jahre.

„Tatauierung“ : woher kommt das Wort Tätowieren?

Im Polynesischen bedeutet „ta“ schlagen und „tatau“ Zeichen.
Europäische Seeleute hatten im ausgehenden 18. Jahrhundert faszinierende Berichte über eine Methode, sich Ornamente in die Haut zu ritzen, aus Tahiti mit in ihre Heimat gebracht. Von da an wurde das „Tatauieren“, das seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte zu allen Zeiten in allen Kulturen – mal mehr, mal weniger – verbreitet war, in Europa wiederbelebt, wo es mit Beginn der Christianisierung an Bedeutung verloren hatte.

 
Tel: 06222 / 38 12 29

Schwarzer Stock 4
69231 Rauenberg

Öffnungszeiten:
Di - Do: 15 - 19 Uhr
Fr: 15 - 21 Uhr
Sa: 12 - 16 Uhr

Bilder - Tattoos